|
| |||
|
Um die besonderen Schutzeigenschaften des
Diese Prüfungen werden nach Arbeitsblatt A 14.6.26/10 "Druckrohre aus PE-HD mit werkseitig aufextrudiertem Schutzmantel", Entwurf September 1996 des Kunststoffrohrverbandes e.V., Bonn durchgeführt. |
|
||||
|
Widerstandsfähigkeit gegen Ritzbelastung
Prüfparameter der Ritzprüfung:Bei dem Prüfverfahren "Widerstandsfähigkeit gegen Ritzung" - der sog. Ritzprüfung - wird die Widerstandsfähigkeit gegen Ritzung durch Ermittlung der Eindringtiefe einer Klinge unter definierten Bedingungen ermittelt. ![]() ![]() Versuchsaufbauten Ritzprüfung Ein Kabelabschnitt von 1 Meter Länge wird in eine geeignete Aufnahmevorrichtung eingeschoben und axial fixiert. Der Führungsschlitten, der die gewichtsbelastete Schneide aufnimmt, wird mit Hilfe von vier seitlichen und einer an der Oberseite befindlichen justierbaren Führungskugel dem zu prüfenden Außendurchmesser mit einem Spiel von rd. 1 mm angepasst. Die Ankopplung des Führungsschlittens an die Abzugtraverse der Prüfmaschine erfolgt über eine Umlenkrolle mittels Federdraht. Die Eindringtiefe der Schneide wird mit einer Messuhr mit einer Anzeigegenauigkeit von 1/100 mm bestimmt. Eine Abnutzung der Schneide kann aufgrund der guten Reproduzierbarkeit der Ergebnisse der Ritztiefe vor und nach Ende der Versuche ausgeschlossen werden.
|
|
||||
|
Widerstandsfähigkeit gegen Abriebbelastung
Bei dem Prüfverfahren "Bestimmung des Abriebs des Außenmantels" - der sog. Schmirgelprüfung - wird die Widerstandsfähigkeit des Außenmantels durch Ermittlung der Abriebmengen der Manteloberflächen bei definierten Drücken und Korngrößen nach einer bestimmtem Anzahl Schmirgelungen bestimmt. ![]() Versuchsaufbauten Schmirgelprüfung Bei der Schmirgelprüfung wird das Probenmaterial bis zum Versuchsbeginn, jedoch mindestens 5 Tage, bei Normklima 23/50-2 DIN 50 014 gelagert. Aus dem Probenmaterial werden die Probekörper, Abschnitte des Kabelmantels von 100 mm Länge entnommen und jeweils gewogen. Jeweils drei Proben einer Variante werden gleichzeitig einer Abriebprüfung unterzogen. In einem geführten, in der Senkrechten bewegbaren Rahmen, der Antrieb befindet sich oben, sind die Probekörper verdrehsicher eingespannt. Der Antrieb besteht aus einem Elektromotor und einem Kurbeltrieb mit verstellbarem Excenter wodurch die Wegamplitude des Rahmens mit den Proben verändert werden kann. Auf einer drehbaren Schwinge ist auf einer auswechselbaren Holzleiste das Schmirgelleinen aufgeklebt. Im Versuch wird das Schmirgelleinen jeder Schwinge mit einer bestimmten Anpresskraft auf den jeweiligen Probekörper gedrückt. Die Anpresskraft wird jeweils über einen geführten Druckstempel einen Seilzug mit Umlenkung und daran gehängten Gewichten erzeugt. Vor Versuchsbeginn wurde für jede Belastungsvariante die tatsächliche Druckkraft am probeseitigen Ende des Druckstempels mit Hilfe eines Kraftmessbügels überprüft und auf den Sollwert eingestellt. Im Versuch tritt diese Nennpresskraft dann auf, wenn sich die Proben während der Bewegungszyklen jeweils in der Mittellage befinden. Der Abstand des Schwingendrehpunktes zur Mitte des jeweiligen Andruckstempels und bis zur Mitte der Holzleiste mit der Schmirgelfläche oder auch bis zur Probenmitte, wenn sich die Probe in der Mittellage befindet, betrug 310 mm. Die Breite der Schmirgelfläche betrug jeweils 30 mm. Für jede Variante wurden vier Versuchsreihen mit unterschiedlichen Körnungen des Schmirgelleinens und unterschiedlichen Anpresskräften ausgeführt:
|
| Seitenanfang |
Seite drucken | |