Praxis

Praxis: Beschädigungen

Im Bild sind die ver­schie­den­en Stu­fen des Ab­man­telns zu er­ken­nen:
 
Oben der mit Schram­men und Rie­fen ver­sehene -Man­tel nach dem Ein­zie­hen. In Bild­mitte der un­be­schä­dig­te und fa­brik­neue Man­tel des da­run­ter­lie­gen­den Norm­ka­bels nach dem Ent­fer­nen des -Man­tels und ganz un­ten die iso­lier­ten Adern.

In der Erprobungsphase wurden zum Abschluß jeder Kabelverlegung die ersten Meter des eingebauten (eingezogenen) Kabels, abgeschnitten und an Ort und Stelle von den Beauftragten des Auftraggebers (Energie-Versorgungs-Unternehmen) und des Auftragnehmers (Kabel-Verlege-Firma) auf mechanische Beschädigungen des -Mantels untersucht. In einem weiteren Schritt wurde dann der SCC-Mantel entfernt und die Mantel-Beschaffenheit des jeweiligen Normkabels geprüft.
 

 
In allen Fällen gab es zwar Schrammen und Riefen an dem -Mantel - auch nach dem vorsätzlichen "Ziehen einer Baggerschaufel über das -Kabel" und nach dem "Überfahren des -Kabels durch das Bohrgerät".
 
Der darunterliegende Mantel des jeweils verwendeten Normkabels wurde nicht beschädigt und in jedem Einzelfall von den beauftragten Fachleuten als "fabrikneu" eingestuft.
 

 

Praxis: Abmanteln

Bei dem von Waskönig+Walter entwickelten Sicherheitsmantelkabel handelt es sich um ein Normkabel, das einen zusätzlichen zweiten patentierten Spezialmantel aus einem mineralisch verstärkten Copolymer mit besonders hohen Schutzeigenschaften gegen mechanische Beanspruchungen hat. Dieser zweite Mantel kann nach speziellen Verfahren über den Normmantel fast aller Netzkabel extrudiert werden. Er läßt sich von dem darunterliegendem Mantel problemlos trennen.
 
Nach der Verlegung zeigt der -Mantel - je nach Beschaffenheit des Baugrundes - entsprechende Verschleißerscheinungen. Der Mantel des eigentlichen Normkabels dagegen bleibt geschützt.
 

 
Nach der Verlegung wird der -Mantel an den erforderlichen Anschlußstellen mit den bekannten Werkzeugen abgemantelt. Nach dem Abmanteln steht für den Monteur ein Standardkabel mit "fabrikneuem" Außenmantel zur Verfügung, das dann mit den herkömmlichen Anschlußtechniken weiterverarbeitet werden kann.

 

 
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